Wir beginnen mit der Abfahrt des Coll de Sóller, eine ca. 8km lange Strecke (bis zum Eingang der Stadt von Sóller), sehr technisch, kurvenreich und wenn die Wetterbedingungen ungünstig waren oder sind, dann macht die Feuchtigkeit, die sich in der Nordflanke des Coll angesammelt hat, es besonders gefährlich. Darüberhinaus sind es bereits viele Stunden auf dem Rad und die Konzentration und Reaktionsfähigkeit lässt bereits stark nach. Daher ist auf dieser Abfahrt äußerste Vorsicht geboten!

Ih Sóller angekommen (wir fahren nicht ins Dorf hinein), haben wir die Abfahrt aber praktisch abgeschlossen und machen uns an den Koloss des Tages heran. Eine Frage dies mit Ruhe anzugehen, denn 14 Kilometer mit Durchschnittswinkel von 6% sind kein Witz! Hier, mehr als an jedem anderen Ort, müssen wir wissen unsere Kräfte aufzuteilen um es auf die Spitze des Puig Major, den grossartigen Koloss der mallorquinischen Erdkunde, schaffen zu können. Die ersten 6 Kilometer der Auffahrt sind sehr konstant mit praktisch kaum einem Meter Pause. Bevor wir den Mirador de ses Barques erreichen, können wir ein wenig verschnaufen, auch einbischen Essen und Trinken um dann mit der zweiten Hälfte der Auffahrt, die nicht so kontinuierlich und viele Hügeln aber auch mit mehr Erholungsplätzchen geprägt ist, fortzufahren. Mit all den Kilometern die wir angestaut haben, wird es nur wenige Radfahrer geben, die bei der Auffahrt abfahren werden können. Besonders müssen wir bei den letzten 3 Kilometern aufpassen, denn jene sind sehr herausfordernd und auf dieser Höhe der Radtour, werden jene alles von uns abverlangen, all unsere letzten Kräfte aber mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sobald wir den Monnaber Tunnel erreicht haben, wir praktisch die Radtour gewonnen haben.

Nach 193 Kilometern erreichen wir die Spitze des Puig Major und beginnen mit der Abfahrt, die von sicherlich allen Teilnehmern ersehnt wird. 6 Kilometer Abfahrt durch die Air Base und das Gebiet der Pla Cuber hindurch und schließlich auf die ebene Fläche des Gorg Blau Reservoir, wo wir die letzte Station (flüssig und fest) des Tages erreichen. Es wird ein kurzer Stop um ein letztes Mal die Kanister zu füllen, sich einzugelen, etc.

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